Herstellung: Mokume Gane

Mokume Gane Ringe – gerne auch Trauringe – bestehen aus zwei oder mehreren verschiedenen Materialien. Diese werden in Lagen aufeinander fixiert und in verschiedenen Schritten bearbeitet. Dadurch erhalten sie ein einmaliges Muster, das an Jahresringen von Bäumen erinnert. Tatsächlich bedeutet „Mokume Gane“ aus dem japanischen übersetzt in etwa „Holzmaserung“. Denn es handelt es sich hier um eine traditionelle Technik aus Japan.

Die Technik ist aufwändig, das Ergebnis immer anders. Diese Einmaligkeit im Muster macht Mokume Gane Ringe zu sehr individuellen (Trau-)ringen.

Sehen Sie hier ein paar Bilder der Herstellung.

Das Ausgangsmaterial, hier Silber und Palladium

Das Ausgangsmaterial, hier Silber und Palladium

Rundherum behämmern, dann Glühen

Rundherum behämmern, dann Glühen

Kordellieren, d.h. Verdrehen

Kordellieren, d.h. Verdrehen

Auf die richtige Länge walzen

Auf die richtige Länge walzen

In zwei Stücke teilen

In zwei Stücke teilen

Jedes Stück innen aufsägen

Jedes Stück innen aufsägen

An der Sägelinie aufspalten...

An der Sägelinie aufspalten...

... bis beide Stücke rund sind

... bis beide Stücke rund sind

Enden absägen

Enden absägen

Die Ringe nach ausssen stülpen...

Die Ringe nach ausssen stülpen...

... bis sie ganz flach sind

... bis sie ganz flach sind

Und jetzt WENDEN

Und jetzt WENDEN

Wieder zu Ringen formen

Wieder zu Ringen formen

Das Muster ist schon zu erkennen

Das Muster ist schon zu erkennen

Zum Vergleich: einer Geschliffen, einer noch roh

Zum Vergleich: einer Geschliffen, einer noch roh

Die fertigen polierten Ringe

Die fertigen polierten Ringe