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Blog - Amboss Anekdoten

Was BrittasSchmiede bewegt, können Sie hier in den Amboss Anekdoten verfolgen, oder auch auf:

Amboss Anekdoten

Es gibt Tage in der Werkstatt, da erzählt der Amboss seine eigenen Geschichten. Nicht laut, nicht aufdringlich – eher wie ein alter Freund, der mit einem leisen „Kling“ daran erinnert, warum ich diesen Beruf so liebe.

Manchmal ist es ein besonders schöner Hammerschlag, der perfekt sitzt. Manchmal ein Stück Metall, das sich überraschend willig in Form legt. Und manchmal ist es ein Moment, der von außen kommt und plötzlich alles in der Werkstatt anders klingen lässt.

Zwischen Werkbank und Wirklichkeit

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Wer schon einmal in meiner Goldschmiedewerkstatt stand, weiß: wo die Geschichten entstehen, die ich in meinem Blog, meinen Amboss Anekdoten festhalte. Es sind die kleinen Momente, die man nicht planen kann:

  • wenn ein Stück Gold plötzlich „richtig“ klingt
  • wenn ein Entwurf sich weigert, brav zu sein
  • wenn ein Kunde mit einer Geschichte kommt, die mich noch Tage später begleitet
  • wenn ein Schmuckstück mehr wird als ein Objekt

Diese Momente sind es, die mich antreiben. Und manchmal – ganz selten – werden sie sogar ausgezeichnet ;-).

Der „kleine“ Amboss

Was hinter den Kulissen passiert

Viele denken, Goldschmieden sei ein ruhiges, fast meditatives Handwerk. Und ja – manchmal ist es das. Aber oft ist es auch:

  • ein Ringen mit dem Material
  • ein geduldiges Tasten nach der richtigen Form
  • ein stundenlanges Feilen an einem Detail, das später kaum jemand sieht
  • ein stummes Gespräch zwischen Idee und Metall

In diesen Momenten entsteht das, was später vielleicht auf einer Bühne steht – oder einfach nur am Handgelenk, am Hals oder am Finger eines Menschen, der es trägt.

Beides ist mir gleich wertvoll.

Warum ich diese Anekdoten teile

Weil Schmuck nicht im Schaufenster beginnt. Er beginnt ganz häufig am Amboss. Häufig in Gedanken. Fast immer mit Gesprächen und Geschichten.

Und genau diese Geschichten möchte ich in meinem Blog festhalten. Nicht als Hochglanz‑Version, sondern so, wie sie wirklich sind: mit Werkzeugen, Flamme, kleinen Katastrophen und großen Glücksmomenten.

Und der Amboss?

Der steht wie immer da. Schwer, verlässlich, sehr schwer verrückbar. Als wüsste er genau, dass die schönsten Anekdoten geduldig geschmiedet werden müssen. Und er hat recht.

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